Inklusionskonzept der Grundschule Birkenfeld

Schon lange beschäftigen wir uns an der Grundschule Birkenfeld mit der Frage nach dem Umgang mit Heterogenität und der  Forderung nach individueller Förderung und der Optimierung von Unterrricht, ob in pädagogischen Konferenzen oder an schuleigenen Studientagen.

Für uns waren dies nie nur bildungspolitische Schlagworte – wir haben stets versucht, sie mit Leben zu füllen.

Seit 2006 ist die Grundschule Birkenfeld Schwerpunktschule und integriert Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sehr erfolgreich in den Unterricht und den Schulalltag. Dies gelingt uns durch eine sehr gute Personalversorgung in einem engagierten und fachkompetenten Kollegium sowie die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, d.h. räumliche und materielle Ausstattung.

In der letzten Zeit ist der Begriff „Inklusion“ in die Schlagzeilen geraten. Ob in den Printmedien, in den sozialen Netzwerken, im Rundfunk oder im Fernsehen – überall wird diskutiert, ob Inklusion gelingen kann. Oft wird von Hürden und Problemen gesprochen. Leider wird dann viel zu selten gesehen, welche Chancen sich für Schulen in ihrer Weiterentwicklung ergeben.

Inklusion – das ist für unsere Schule eine Selbstverständlichkeit. Und das ist auch nicht neu! Jedes einzelne Kind an unsere Schule hat seine individuellen Stärken, die gilt es herauszustellen. Aber jedes Kind muss auch individuell gefördert werden.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein umfassendes Inklusionskonzept zu verfassen. Inklusion bedeutet für uns nicht nur die Entwicklung von Konzepten zur Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Inklusion bedeutet für uns die Förderung aller Kinder.

 

Was sind aber die Voraussetzung dafür?

Kollegium:

Die Grundvoraussetzung ist ein Kollegium, das sich für die Schülerinnen und Schüler engagiert. Dies ist an der Grundschule Birkenfeld in hohem Maße gegeben. Jede einzelne Kollegin, jeder einzelne Kollege bringt sich mit ein. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass sich jeder mit seinen besonderen Stärken zum Wohle der Kinder engagiert. Da wir ein sehr großes Kollegium haben, können wir uns hier auf vielfältige Weise gegenseitig ergänzen.

Wenn wir über Inklusion reden, reden wir über die Heterogenität der Schülerschaft. Heterogenität in der Lehrerschaft aber stellt die Basis für den Umgang mit Heterogenität in der Schülerschaft dar. Allen Kolleginnen und Kollegen ist es gemeinsam, dass sie sich für „ihre Kinder“ einsetzen. Durch die Zusammensetzung der Lehrerschaft gelingt es uns, vielfältige Ideen und Kompetenzen einzubringen.

Die einzelnen nun folgenden Bausteine des Inklusionkonzeptes sind an an unserer Schule nicht neu! Sie sind zum großen Teil seit vielen Jahren an unserer Schule fester Bestandteil unseres Schulkonzeptes.

Uns war es jedoch jetzt ein Anliegen, unsere Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen zu bündeln, zu verschriftlichen und in einem zusammenhängenden Konzept zusammenzufassen.

Ein tragfähiges Inklusionskonzept funktioniert nur, wenn die dafür benötigten personellen Resourcen vorhanden sind. Als eine der größten Grundschulen in Rheinland-Pfalz konnten wir uns immer auf eine gute Personalversorgung durch die ADD Trier verlassen. Zusätzliche Fördermaßnahmen sind nur so möglich.

Räumliche Resourcen:

Wie die personellen Resourcen sind für ein gelingendes Inklusionskonzept auch die räumlichen Resourcen von entscheidender Bedeutung. Die Grundschule Birkenfeld verfügt über mehrere kleinere Räumlichkeiten, die äußere Differenzierung ermöglichen. Damit stehen Räume für Kleingruppen mit 8 bis 15 Schülerarbeitsplätzen zur Verfügung. Außerdem besitzen wir einen Computerraum, eine Schülerbücherei (Leseecke), in der die Schülerinnen und Schüler Bücher ausleihen und die sie als Präsenzbibliothek nutzen können, und eine Lehrküche, in der zur Zeit drei Arbeitsgemeinschaften „Kochen“ sich um die gesunde Ernährung unserer Kinder nachhaltig kümmern.

Eine weitere Besonderheit unserer Schule ist, dass einige unserer Klassenzimmer mit einsehbaren Nebenräumen ausgestattet sind. Diese ermöglichen uns in hohem Maße unser  inklusives Konzept umzusetzen. Alle Räume unserer Schule einschließlich der Nebenräume verfügen über einen Zugang zu unserem modularen Netzwerk MNS+ und sind mit Computern ausgestattet.

Auch im Bereich Sportunterricht verfügen wir über eine gute Infrastruktur. Die Turnhalle an den Gerbhäusern ist sehr gut mit sportlichen Geräten ausgestattet. Für den Sportunterricht kann sie in zwei Bereiche aufgeteilt werden, sodass immer zwei Klassen gemeinsam Sport haben können. Daneben verfügen wir über einen schuleigenen Sportplatz mit Fußballfeld, Soccerfeld, Laufbahn, Sprunggruben, Hochsprunganlage, Tischtennisplatten, Klettergerüst, Trampolin und Volleyballfeld sowie zahlreiche Kleinspielgeräte.

Darüber hinaus verfügt die Grundschule Birkenfeld auch über ein grünes Klassenzimmer, so dass der Unterricht bei schönem Wetter neben unserem Pavillon im Freien stattfinden kann.   

Ein ganz besonderes Bonbon ist der 2015 fertig gestellte Mehrgenerationenplatz. Unser zum Teil renovierungsbedürftiger Schulhof wurde seit Oktober 2014 zu einem modernen  Mehrgenerationenplatz umgestaltet. Neben der Erneuerung unseres Verkehrsparcours gewann der Schulhof durch den Umbau erheblich an Attraktivität. Für die Kinder gibt es nun ein Großspielgerät mit Klettergerüst und Rutsche, eine Schaukel, diverse Spielgeräte, einen Energielehrpfad, der von unserer Viertklässlern in Zusammenarbeit mit dem Umweltcampus Birkenfeld und der Verbandsgemeinde erstellt wurde, einen Baumlehrpfad, den die 3. Klassen erstellt haben, und einen Zugang zum renaturierten Zimmerbach, der uns die Möglcikeit bietet, im Bereich der Naturwissenschaften Unterrichtseinheiten zum Thema „Wasser“ vor Ort durchzuführen. Da es sich um einen Mehrgenerationenplatz handelt, sind auch Fitnessgeräte für Erwachsene integriert. Wir sehen es als Aufgabe für die Zukunft an, im Sinne unseres Inklusionskonzeptes auch hier Inklusion leben zu lassen und hoffen, dass die Konzeption des Mehrgenerationenplatzes Anklang bei allen Birkenfelder Generationen findet.

Darüber hinaus ist die Grundschule Birkenfeld  barrierefrei. Das Schulhaus ist ebenerdig zu begehen. Um die anderen Etagen zu erreichen, steht bei Bedarf ein Fahrstuhl zu Verfügung.

Materielle  Resourcen:

Natürlich kann ohne eine gute Ausstattung mit Lehr- und Lernmaterialien Inklusion nicht gelingen.

Durch die Unterstützung des Schulträgers, der Verbandsgemeinde Birkenfeld, sind wir mit Arbeitsmaterialien sowie Hard- und Software für den Förderunterricht bestens ausgestattet. Auch der Förderverein der Grundschule hat sich stets für eine Optimierung der Ausstattung eingesetzt. Daneben konnten wir durch Anschaffungen durch das Ministerium wegen der Teilnahme am bundesweiten Forschungsprojekt BISS, der Ernennung zur Referenzschule Medienkompass und nun durch die Ernennung zur Pilotschule „Medienkompetenz macht Schule“ unsere Ausstattung erweitern.

Da sich die Kolleginnen und Kollegen engagiert in Fortbildungen weiterqualifizieren, sind wir auch stets auf dem neuesten Stand, was die Effektivität und den Einsatz neuer Unterrichtsmaterialien betrifft.

 

Vorüberlegungen zur Erstellung eines Inklusionskonzeptes

Als wir uns entschlossen haben, ein schuleigenes Inklusionskonzept zu erstellen, war zunächst wichtig, all das aufzulisten, was an unserer Schule bereits erfolgreich umgesetzt wird.

Der nächste Schritt war, ein einheitliches Grundgerüst für alle Teilbereiche zu erstellen. Dabei einigte sich die Gesamtkonferenz auf folgende Punkte:

-          Differenzierung ( innere und äußere)

-          Kooperation

-          Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand

-          Diagnostik und individuelle Förderplanung

-          Nutzung neuer Medien

-          Zuständigkeiten und Ansprechpartner

 

Differenzierung

Um Schülerinnen und Schüler individuell fördern zu können, ist eine Differenzierung innerhalb der Klasse notwendig. Diese liegt in der Hand der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.

Flankierend dazu bieten wir unterschiedliche Intensivmaßnahmen in äußerer Differenzierung an.

 

Kooperation

Eine Schule ist keine Insel. Schulen müssen sich nach außen öffnen. Schulen sind in das soziale Umfeld eingebettet. Deshalb sind vielfältige Kooperationen notwendig (Stadtbücherei, Umweltcampus, Feuerwehr, Weihnachtsmarkt,…). Zentral ist auch die Kooperation mit den Kindertagesstätten und den weiterführenden Schulen in Birkenfeld. Die Grundschule liegt an der Schnittstelle. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Bildungsbiografien der Kinder zu begleiten und Übergänge von einem System ins andere zu erleichtern.

Unser wichtigster Kooperationspartner sind natürlich die Eltern.

 

Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand

Differenzierung und Förderung mit der Vermittlung basaler Kenntnisse darf uns aber nicht aus dem Blick verlieren lassen , dass jede Klasse eine Gemeinschaft ist und in dieser Funktion auch gemeinsame Aufgaben zu erledigen hat.  Grundlage jeder Förderung sollte daher ein gemeinsames Thema sein, das von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und auf verschiedenen Anforderungsniveaus bearbeitet werden kann.

 

Diagnostik und individuelle Förderplanung

Eine genaue Diagnose ist Voraussetzung für eine gezielte und nachhaltige Förderung. Wir müssen zunächst einmal wissen, wo ein Kind steht, um daran anknüpfend einen individuellen Förderplan zu erstellen. An unserer Schule werden dafür die Schülerbeobachtung, die Leistungsrückmeldung durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie standardisierte Testverfahren (z.B. ELFE-Test) eingesetzt.

 

Nutzung neuer Medien

Der Einsatz neuer Medien begünstigt das individuelle, selbstgesteuerte Lernen in hohem Maße. Computer und Co. sind jedoch nicht nur zur Vermittlung von Fachwissen von hoher Bedeutung. Der Umgang mit diesen Medien selbst ist Unterrichtsgegenstand. Dabei lernen die Kinder in der Grundschule Birkenfeld basierend auf den Kompetenzen, die im Medienkompass aufgeführt sind, den fachgerechten Umgang mit Medien einschließlich solcher Themen wie Sicherheit im Internet, Urheberrechte u.ä.. Dies erfolgt vor allem im Computerunterricht des 3. und 4. Schuljahres.

 

Ansprechpartner

Wir halten es für wichtig, dass in einem umfangreichen Inklusionskonzept genau festgelegt wird, wer für welchen Bereich als Ansprechpartner fungiert. Dies ist sowohl für das Kollegium als auch für die Eltern wichtig.

 

Die Gesamtkonferenz hat die Unterteilung des Inklusionskonzepts in folgende Teilbereiche beschlossen.

 Inklusion von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache

 Inklusion von Kindern mit Defiziten in bestimmten Bereichen

 Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

 Inklusion von Kindern mit besonderen Begabungen

 Soziale Inklusion

Inklusion von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache

Die Anzahl der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache ist an unserer Schule in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Die  Kinder werden bei ihrer Ankunft ihrem Alter entsprechend in die Klassenstufen 1 bis 4 eingeteilt. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder so zu fördern, dass sie nach möglichst kurzer Zeit aktiv am Klassenunterricht teilnehmen können. Dabei ist es möglich, die Notengebung zunächst einmal auszusetzen.

Neben der Vermittlung von Deutschkenntnissen steht für uns die Integration in die bestehende Klassengemeinschaft im Vordergrund. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die Kinder in vielfältiger Weise einbringen können.

Differenzierung

Innere Differenzierung

Die Förderung im Klassenverband erfolgt durch die Klassenlehrerin bzw.  den Klassenlehrer. Dafür stehen den Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Arbeitsmaterialien zur Verfügung. Unterstützt werden sie dabei durch die Fachlehrer und Fachlehrerinnen „Deutsch als Zweitsprache“. In jedem Klassenraum steht außerdem mindestens ein PC oder Laptop mit spezieller Software zur Verfügung, der den Kindern ein unabhängiges, selbstgesteuertes Lernen ermöglicht. 

Die wichtigsten Inhalte sind das Erlernen der Schriftsprache, dem Lerngegenstand angemessene Aufgabenstellungen und Leistungsnachweise (Verbalbeurteilung statt Ziffernnote).

Äußere Differenzierung

Die Förderung außerhalb des Klassenverbandes findet in Kleingruppen statt. Hier werden die Schülerinnen und Schüler klassenübergreifend entsprechend ihrer Kompetenz im Fach „Deutsch“ eingeteilt. Für diese Intensivmaßnahmen haben wir zahlreiche Arbeitsmaterialien angeschafft.

Im Zentrum der Arbeit stehen Wortschatzarbeit und Redemittel, Hörverstehen, Aussprache, Morphologie und Syntax.

Die Koordination für den Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ erfolgt durch Herrn Kaub. Herr Kaub ist seit vielen Jahren Moderator „Deutsch als Zweitsprache“ und berät in dieser Funktion auch andere Schulen in Rheinland-Pfalz.

Für die äußere Differenzierung wurden uns in diesem Schuljahr von der ADD 28 Lehrerwochenstunden zur Verfügung gestellt.

Es gibt zwei verschiedene „Kursmodelle“:

- 10-stündiger Eingliederungskurs: Ab dem Schuljahr 2016/17 können wir erstmals zwei Kurse mit 10 Stunden in der Woche anbieten. Diese Kurse sind speziell für solche Kinder, die noch über keinerlei oder wenige Deutschkenntnisse verfügen. Hier werden die Grundlagen für das Erlernen der deutschen Sprache gelegt. 

- 4-stündiger Aufbaukurs: Die beiden 4-stündigen Aufbaukurse besuchen all jene Kinder, die im 10- stündigen Kurs die Grundlagen unserer Sprache erlernt haben. Aber auch in diesem Kurs geht es weiterhin um Wortschatzerweiterung und Aussprache. Außerdem geht es um die Anbahnung erster grammatikalischer Strukturen. 

Wie wir die Lehrerwochenstunden verteilen und welche Kursmodelle wir in welchem Halbjahr anbieten, hängt von der Schülerzahl sowie der Lernausgangslage der einzelnen Kinder ab.

 

Kooperation

Kooperation innerhalb der Schule

Nur wenn wir den Bildungsweg des Kindes gemeinsam planen und begleiten, können wir die Schülerinnen und Schüler unterstützen. Dazu gehört zunächst eine intensive Kooperation der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit den Kolleginnen und Kollegen, die die Kinder außerhalb des Klassenverbandes fördern. Aber auch die Kolleginnen und Kollegen, die Förderunterricht erteilen, müssen sich untereinander abstimmen, um individuelle Förderpläne zu erstellen.

 Außerschulische Kooperation

In Kooperation mit der Kreisverwaltung organisieren wir für Kinder, die weniger als ein Jahr in Deutschland sind, einen Feriensprachkurs, an dem auch Kinder aus der Grundschule Hoppstädten-Weiersbach teilnehmen. Wichtig ist auch die Kooperation mit den Eltern. An einem Elternabend im Schuljahr werden diese über die Konzeption und die Inhalte des Förderunterrichts  informiert. Außerdem erhalten die Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder zuhause unterstützen können.

 

Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand

Bei der inneren Differenzierung im Klassenverband ist es uns wichtig, dass auch die Kinder,      die noch große Probleme mit der deutschen Sprache haben, mit der Klassengemeinschaft am gleichen Thema arbeiten. Aufgabe der Lehrerin/des Lehrers ist es dabei, die Inhalte so aufzubereiten, dass auch Kinder mit Deutsch als Zweitsprache aktiv am Unterricht teilnehmen können.

 

Diagnostik und individuelle Förderplanung

Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache, die neu an unsere Schule kommen, werden von den Klassenlehrerinnen und -lehrern an Herrn Kaub, der DaZ leitet,  gemeldet. Entsprechend ihrem Kenntnisstand werden sie dann einem unserer Kurse zugeteilt. Welche Förderung die Kinder in der Klasse erhalten, entscheidet die Klassenleitung. Der individuelle Förderplan wird von der Leitung des Förderkurses erstellt.

 

Nutzung neuer Medien

Der Einsatz neuer Medien ist vor allem im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ von großem Nutzen. Sie geben den Kindern die Möglichkeit, selbstgesteuert nach ihrem individuellen Förderplan zu arbeiten. In allen Klassen steht dazu mindestens ein PC oder Laptop bereit. Ab dem nächsten Schuljahr erhalten alle Kinder der Grundschule Birkenfeld einen eigenen Kopfhörer. Dies erleichtert die Wortschatzarbeit und die Förderung des Hörverstehens. In unserem schuleigenen Netzwerk ist eine Vielzahl an spezieller Software für Kinder, die die deutsche Sprache lernen wollen, eingestellt (z.B. Kikus Digital).

Auch in unseren Förderräumen für  „Deutsch als Zweitsprache“ stehen den Schülerinnen und Schülern mehrere PC`s mit entsprechender Software zur Verfügung.

 

Ansprechpartner

Ansprechpartner für „Deutsch als Zweitsprache“ an unserer Schule ist Herr Kaub, der gleichzeitig auch Berater für Sprachförderung am Pädagogischen Landesinstitut ist. Herr Kaub organisiert den Förderunterricht und steht den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie den Eltern beratend zur Seite.

Natürlich können sich Eltern auch an die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie an die Schulleitung wenden. 

Inklusion von Kindern mit Defiziten in bestimmten Bereichen

Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in bestimmten Bereichen erhalten an unserer Schule zusätzliche Förderung. Innerhalb des Klassenverbandes werden die Kinder entsprechend ihres individuellen Kenntnisstandes adäquat gefördert.

Dabei bieten wir in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sport zum Klassenunterricht zusätzliche Fördermaßnahmen an und haben spezielle Konzepte entwickelt.

 

Differenzierung

Innere Differenzierung

Innerhalb des Klassenverbandes werden die Kinder sowohl durch quantitative als auch qualitative Differenzierung gefördert.

Im Fach Deutsch haben wir im Schuljahr 2014/2015 zur Steigerung der Lesekompetenz das Förderprogramm „Elfe“ eingeführt. Diese Konzeption basiert auf einer Verzahnung von Diagnose der Lesefähigkeit und des Lesetempos jedes einzelnen Kindes und  individueller Förderung nach dem Elfe Trainingsprogramm.

Äußere Differenzierung

Neben der individuellen Förderung im Klassenverband bieten wir mehrere zusätzliche Maßnahmen im Bereich der äußeren Differenzierung an unserer Schule an. So werden die Kinder in Kleingruppen in den Hauptfächern gefördert. Alle Klassen sind auch in mindestens einer Schulstunde im Teamteaching besetzt, um die Kinder besser fördern zu können. Doppelbesetzungen und Kleingruppenförderunterricht werden für jedes Schulhalbjahr neu angepasst, um so aktuell auf die Erfordernisse in den einzelnen Schulklassen eingehen zu können.

Einige Förderprogramme sind jedoch fest in unserem Schulkonzept verankert und werden seit etlichen Jahren auch in den Klassenstufen im Stundenplan ausgewiesen:

- Drehtürmodell in Mathematik: In der Klassenstufe 3 und 4 teilen wir die vier Klassen in sechs Gruppen. Die Einteilung richtet sich nach dem Kenntnisstand der Kinder. In einer Gruppe erhalten die Kinder, die noch Defizite in Mathematik haben, eine zusätzliche Förderung. Hierbei wird Basiswissen vermittelt (z.B. Sicherung des Zahlenraumes, der Zahlvorstellung, der Grundrechenarten, …). In einer anderen Gruppe werden die Kinder mit besonderen Stärken im Fach Mathematik gesondert gefördert.

- Elfe Testung: Seit dem Schuljahr 2014/2015 arbeiten wir an unserer Schule mit dem Elfe Förderprogramm. In den Klassen 2 bis 4 wird Mitte des Schuljahres mit den Schülerinnen und Schülern ein standardisierter Test durchgeführt. Für jedes Kind ergibt sich daraus ein Leseprofil mit den genauen Angaben für die weitere Förderung. Daran schließt sich ein abgestimmtes Förderprogramm an. In den Klassen 2,3 und 4 werden dann die Lernfortschritte am Ende des Schuljahres noch einmal überprüft. In der Klassenstufe 1 wird dieser Test am Ende des Schuljahres durchgeführt.

- Sportförderunterricht: In den letzten Jahren ist die Anzahl der Kinder, die mit motorischen Schwierigkeiten eingeschult werden, angestiegen. Aus diesem Grund bieten wir Sportförderunterricht an. Dies bedeutet für die Kinder eine zusätzliche Sportstunde, die sich an den Vormittagsunterricht angliedert, um die motorischen Defizite auszugleichen. Der Sportförderunterricht wird von Kolleginnen und Kollegen durchgeführt, die dafür eine spezielle Ausbildung haben.

 

Kooperation

 

Kooperation innerhalb der Schule

Durch die enge Kooperation der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit den Kolleginnnen und Kollegen, die Förderunterricht erteilen, ist es uns möglich, die Kinder dort „abzuholen“, wo sie stehen, und individuell zu fördern. Dabei werden für die Kinder mit Defiziten in einzelnen Bereichen die Förderpläne vom Klassenlehrer / von der Klassenlehrerin erstellt, die Förderpläne im Sportförderunterricht von den Kollegen/ innen, die das Fach erteilen. 

Außerschulische Kooperation

Hier steht vor allem die Kooperation mit den Eltern im Vordergrund. In den Eltern-Lehrer-Schüler Gesprächen wird die individuelle Förderung mit den Eltern besprochen. Die Kolleginnen und Kollegen informieren die Eltern, wie ihr Kind in der Grundschule Birkenfeld gefördert wird und welche zusätzlichen Förderkurse wir anbieten können. Sie beraten auch, wie Schülerinnen und Schüler zuhause zusätzlich gefördert werden können.

 

Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand

Ziel der Grundschule ist es, dass alle Kinder am Ende der 4. Klasse die Kompetenzen, die in den Bildungsstandards und den Rahmenplänen formuliert sind, erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass auch Kinder mit Defiziten in einzelnen Fächern am gleichen Gegenstand wie die Klassengemeinschaft arbeiten. Fördermaßnahmen sind Stützmaßnahmen, um Defizite auszugleichen oder  basale Kompetenzen zu festigen. Dabei ist unser Grundziel, dass alle Kinder einen möglichst großen Lernzuwachs haben.

 

Diagnostik und individuelle Förderplanung

Für Kinder mit Defiziten in einzelnen Fächern ist eine genaue Diagnose notwendig, um die Problemstellung eines jeden einzelnen zu erfassen. Dafür setzen wir sowohl standardisierte Testverfahren  als auch Schulnoten und Beobachtungsbögen ein.

Mathematik:

Im Bereich der Förderung in Mathematik nehmen wir als Grundlage die Schulnote und die Beobachtungsbögen der Kinder. In enger Kooperation mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern besprechen wir die Förderplanung mit der Förderlehrerin oder dem Förderlehrer.

Deutsch:

Im Fach Deutsch ist die Grundlage der Förderplanung die Auswertung des ELFE Tests. Die Grundschule Birkenfeld nimmt als eine von sieben rheinland-pfälzischen Schulen am bundesweiten Forschungsprojekt BISS (Bildung durch Schrift und Sprache) teil. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes haben wir vom Pädagogischen Landesinstitut und dem Ministerium einen Laptop-Koffer ( 10 Laptops) mit der Software zur ELFE Testung sowie dem darauf abgestimmten Förderprogramm erhalten. Die Kolleginnen wurden auf Fortbildungsveranstaltungen eigens dafür geschult. Die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klasse nehmen am Ende des 1. Halbjahres an dieser Testung teil. Dies geschieht am Computer. Das Testprogramm des Hogrefe Verlags ist so konzipiert, dass eine Auswertung unmittelbar erfolgt. Diese Auswertung beinhaltet ein individuelles Leseprofil für jedes Kind. Dieses Leseprofil kann in das ELFE Training eingelesen werden und bietet dem Kind dann direkt das entsprechende Förderprogramm an – individuell auf jeden Schüler und jede Schülerin zugeschnitten. Das Training erfolgt ebenfalls am Computer. Dafür stehen ein Computerraum, ein Laptop-Koffer, ein iPad-Koffer sowie in jeder Klasse mindestens ein PC bereit.

Sportförderunterricht:

In den ersten Wochen nach Schulbeginn führen wir an einem Vormittag mit allen Erstklässlern einen Motorik-Test durch. Dieser wird von unseren Sportförderlehrerinnen geleitet und von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern begleitet.

Dieser Test stellt die Grundlage für die Einteilung der Kinder in einzelnen Gruppen des Sportförderunterrichts dar.

 

Nutzung neuer Medien

Der Einsatz neuer Medien begünstigt das selbstgesteuerte Lernen und somit die Differenzierung und Individualisierung. Mittlerweile stehen uns zahlreiche Programme zur Förderung zur Verfügung. Das ELFE Trainingsprogramm ist fest in unserem Schulprogramm verankert. Daneben sind im schuleigenen Netzwerk MNS+ gerade im Bereich der Förderung zahlreiche weitere Programme eingespeist. Durch unsere Funktion als Referenzschule Medienkompass haben wir z.B. auch die Schullizenz für die Lernwerkstatt 9.0 kostenlos erhalten.

Neben dem Computerraum, dem Laptop-Koffer und den PC`s in den Klassen stehen auch weitere Laptops zur Verfügung, die für einzelne Schüler und Schülerinnen eingesetzt werden können.

 

 Zuständigkeiten und Ansprechpartner

Als Ansprechpartner für die Kinder mit Defiziten in einzelnen Fächern stehen zunächst einmal die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer bereit. Die Klassenleitungen in der Grundschule sind die kompetenten Kräfte, die tagtäglich mit den Kindern arbeiten,  deren Kompetenzen kennen und sich in ihrem Unterricht um die Belange und den Lernfortschritt kümmern.

Im Rahmen der äußeren Differenzierungsmaßnahmen arbeiten sie mit den Förderlehrerinnen und Förderlehrern vertrauensvoll zusammen. 

Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

 

Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen § 15: Sonderpädagogische Förderung

„Für Schülerinnen und Schüler, die mit individueller Förderung in der Grundschule nicht ausreichend gefördert werden können, kann das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs eingeleitet werden. Das Nähere regelt die für die öffentlichen Förderschulen geltende Schulordnung.“ 

Das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs kann durch die zuständige Grundschule bzw. die zuständige Förderschule eingeleitet werden. Die Antragstellung muss bis Ende Januar für die Festsetzung zum kommenden Schuljahr erfolgen.

Die gemeldeten Kinder werden dann von der zuständigen Förderschule zeitnah überprüft und es wird ein sonderpädogisches Gutachten erstellt. Die Schulbehörde stellt anschließend den sonderpädagogischen Förderbedarf fest.

 

Um sich ein Bild von inklusivem Unterricht machen zu können und zur Erläuterung unseres Inklusionskonzeptes, können Sie jederzeit einen Beratungs- oder Hospitationstermin vereinbaren.

 

Schulgesetz § 59: Wahl der Schullaufbahn

 

„ Schülerinnen und Schüler, die nach Feststellung der Schulbehörde sonderpädagogischen Förderbedarf haben, nehmen am inklusiven Unterricht teil oder besuchen eine Förderschule. Die Entscheidung treffen die Eltern nach Beratung durch die Schulen mit inklusivem Unterricht oder die Förderschulen; hierzu gehören auch die Förder- und Beratungszentren. Entsprechend der Entscheidung der Eltern legt die Schulbehörde nach deren Anhörung unter Berücksichtigung der Belange der Schulträger und der Träger der Schülerbeförderung die zu besuchende Schule mit inklusivem Unterricht beziehungsweise die zu besuchende Förderschule fest. Das Nähere regelt das fachlich zuständige Ministerium durch Rechtsverordnung.“

 

Die Grundschule Birkenfeld als Schwerpunktschule bietet allen Kindern die Chance, gemeinsam am Unterricht teilzunehmen. So werden Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf in einer Klassengemeinschaft unterrichtet. Im Sinne der Inklusion, die in den Menschenrechten sowie im Schulgesetz verankert ist, sollen alle Kinder entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. 

 

Differenzierung

Die Grundlage für die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs stellt das oben beschriebene sonderpädagogische Gutachten dar. Der Unterricht für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf orientiert sich am Lehrplan der Schule mit dem jeweiligen Förderschwerpunkt (z.B. dem der Schule mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“) und dem individuellen Leistungsstand des Kindes und wird im Sinne des Arbeitens am gemeinsamen Gegenstand auf die Rahmenpläne der Grundschule abgestimmt. Häufig können Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf in einzelnen Fächern am regulären Grundschulunterricht teilnehmen. In Absprache mit den Eltern und auf deren Wunsch orientiert sich dann der Lerninhalt sowie die Leistungsmessung und -beurteilung am Rahmenplan der Grundschule.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf lernen sowohl im Klassenverband als auch in Intensivmaßnahmen, in Einzelförderung oder in Kleingruppen. Auch der Ganztagsunterricht findet für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Kleingruppe statt. Neben dem Erledigen der Hausaufgaben steht die individuelle Förderung bestimmter Bereiche im Vordergrund (z.B. Sprachförderung, Leseförderung, Förderung mathematischer Kompetenzen). An dieser Förderung nehmen auch Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf teil, die ihre Kompetenzen in den jeweiligen Bereichen vertiefen und erweitern möchten.

 

Innere Differenzierung

Bezüglich der inneren Differenzierung wird auf folgende Aspekte Wert gelegt:

Quantitative Differenzierung:

In diesem Bereich steht vor allem die Differenzierung nach Umfang des Unterrichtsstoffs, nach zeitlichem Umfang und nach persönlichem Lern- und Arbeitstempo im Vordergrund.

Werden im Deutschunterricht beispielsweise Lernwörter geübt, so erhalten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine geringere Anzahl an Lernwörtern und mehr Zeit, um individuell passende Übungen zu bearbeiten.

Qualitative Differenzierung:

In diesem Bereich geht es um die Differenzierung nach Methoden, Medien, Sozialformen und dem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben. So wird häufig das Helfersystem eingesetzt, von dem sowohl Kinder mit als auch ohne sonderpädagogischen Förderbedarf profitieren, da die Möglichkeit besteht, miteinander und voneinander zu lernen. Medien und Schwierigkeitsgrad der Aufgaben werden den individuellen Fähigkeiten jedes Kindes angepasst.

Geht es zum Beispiel darum, einem Sachtext Informationen zu entnehmen, besteht die Möglichkeit, den Text von einem „Helfer“ vorlesen zu lassen. Alternativ bekommen die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf  einen einfacheren Text zum Thema.

Intensivmaßnahmen in äußerer Differenzierung

Die Grundschule Birkenfeld ist räumlich sehr gut ausgestattet, weil an viele Klassenräume ein Nebenraum angegliedert ist. Hier können die Kinder bestimmte Themengebiete in der Kleingruppe oder auch mal ganz intensiv alleine mit dem Förderlehrer/der Förderlehrerin erarbeiten oder vertiefen. Einerseits besteht ein enger Kontakt zur Klasse, andererseits kann in der Kleingruppe konzentriert gearbeitet werden.

 

Kooperation

Kooperation innerhalb der Schule

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lernausgangslagen gerecht zu werden, arbeiten Förderschullehrkräfte vor allem mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern aber auch den Fachlehrerinnen und Fachlehrern eng zusammen. Gemeinsam werden individuelle Förderpläne erstellt, in Teambesprechungen ausgewertet und weitere Fördermaßnahmen besprochen, die häufig in Form von Tagesplänen umgesetzt werden.

Außerschulische Kooperation

Im außerschulischen Bereich erfolgt vor allem eine intensive Beratung und Begleitung der Eltern, um gemeinsam die bestmögliche Förderung für das Kind zu gewährleisten. Hierzu gehört aber auch die vertrauensvolle Kooperation mit Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und anderen Therapeuten, die an der Förderung des Kindess beteiligt sind.

 

Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand

Die Arbeit am gemeinsamen Gegenstand auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. In Teilbereichen ist der Unterrichtsgegenstand identisch mit den Unterrichtsinhalten der Grundschule. Teilweise wird aber auch am gleichen Gegenstand in differenzierter und individualisierter Form gearbeitet. So werden beispielsweise die Grundrechenarten in verschiedenen Zahlenräumen vermittelt oder Themengebiete im Sachunterricht (z.B. Getreide) entsprechend dem Lernstand aufbereitet. Wenn es notwendig erscheint, werden auch andere Unterrichtsinhalte vermittelt (z.B. lebenspraktische Aspekte wie das Einkaufen und damit einhergehend der Umgang mit Geld) oder bereits erarbeitete Inhalte vertieft. An Schwerpunktschulen haben Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Möglichkeit, in einzelnen Fächern Noten zu erhalten. Darüber wird für jedes Kind im Einvernehmen mit dem Kind und den Eltern individuell entschieden.

 

Diagnostik und individuelle Förderplanung

Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird ein individueller Förderplan erstellt und in bestimmten Zeiträumen ausgewertet und aktualisiert. Grundlage hierfür sind die vorangegangene Diagnostik des sonderpädagogischen Gutachtens sowie weitere Diagnoseverfahren und die Schülerbeobachtung. Wichtig ist dabei der Austausch zwischen allen an der Förderung beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sowie den Eltern.

 

Nutzung neuer Medien

Auch den neuen Medien kommt bei der individuellen Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein hoher Stellenwert zu. Zum einen können die Kinder entsprechend ihrer Lernausgangslage bestimmte Inhalte üben und vertiefen. Zum anderen erlernen sie so auch den Umgang mit neuen Medien. Hierbei werden verschiedene Programme wie beispielsweise die „Lernwerkstatt 9.0“ eingesetzt. Am PC Unterricht nehmen die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf nach dem schuleigenen Arbeitsplan der Grundschule teil. Hier werden wichtige Basisqualifikationen vermittelt, die individuell im Medienkompass dokumentiert werden.

 

Zuständigkeiten und Ansprechpartner

Ansprechpartner sind die Förderschullehrerinnen und Pädagogischen Fachkräfte, aber auch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie die Schulleitung. Gerne bieten wir die Möglichkeit der Hospitation und Beratung im Bereich der sonderpädagogischen Förderung an.

Inklusion von Kindern mit besonderen Begabungen

In den Bemühungen um inklusive Strukturen an unserer Schule geht es natürlich auch um die Förderung von Kindern mit besonderen Bagabungen.

Dabei unterscheiden wir Kinder mit besonderen Begabungen in den Bereichen

-          Mathematik

-          Deutsch

-          Sachunterricht

-          Sprache

-          Sport

-          Kunst und Musik

 

Differenzierung

 

Innere Differenzierung

So weit wie möglich wird unser Klassenunterricht differenziert geplant und durchgeführt. Dabei spielen sowohl die quantitative als auch die qualitative Differenzierung eine wichtige Rolle.

 

  • Quantitative Differenzierung:

-          Differenzierung nach Umfang des Unterrichtsstoffs

-          Differenzierung nach zeitlichem Umfang

-          Differenzierung nach persönlichem Lern- und Arbeitstempo

 

  • Qualitative Differenzierung:

-          Differenzierung nach Methoden

-          Differenzierung nach Medien

-          Differenzierung nach Sozialformen

-          Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad der Aufgaben

Insbesondere in offenen Unterrichtsformen lässt sich die Forderung nach bestmöglicher quantitativer und qualitativer Differenzierung optimal umsetzen.

Aus diesem Grund führen wir in jedem Halbjahr zwei Methodentage durch, in deren Rahmen die Kinder mit folgenden Formen des offenen Unterrichts vertraut gemacht werden:

Freispiel, Freiarbeit, Tagesplan, Wochenplan, Projekt- und Stationsarbeit sowie Werkstattunterricht.

 

Äußere Differenzierung

Äußere Differenzierung bedeutet die räumliche Trennung des Klassenverbandes auf Zeit und die gezielte Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen in leistungshomogenen Gruppen. Grundlage für die Etablierung der im Folgenden aufgeführten Formen der äußeren Differenzierung ist die gute Ausstattung unserer Schule in personeller,räumlicher und materieller Sicht.

-          Drehtürmodell in Mathematik

Im 2., 3. und 4. Schuljahr trennen wir im Fach Mathematik in einer Stunde/Woche die Klasse in drei Anforderungniveaus bzw. in fünf Gruppen.

In der 1. Gruppe werden die mathestarken Kinder durch anspruchsvolle Aufgaben besonders gefördert.

In der 2. Gruppe arbeiten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit den Kindern, die im Fach Mathematik durchschnittliche Leistungen erbringen.

In der 3. Gruppe werden mit matheschwächeren Kindern grundlegende Unterrichtsinhalte wiederholt, veranschaulicht und gefestigt.

-          Drehtürmodell in Deutsch

Wir streben an, das beschriebene Modell im nächsten Schuljahr versuchsweise in der Stufe 3 auf das Fach Deutsch auszuweiten, falls es die personellen Ressourcen erlauben.

-          AG Schnelllerner im GTS-Bereich

Im Ganztagsschulbereich bieten wir für das 2., 3. und 4. Schuljahr eine Schnelllerner-AG an. Einmal wöchentlich werden die Kinder in dieser AG im sprachlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich besonders gefördert.

-          Entdeckertagsschule

Hochbegabte Kinder unserer Schule haben die Möglichkeit, jeweils mittwochs am Entdeckertag in Niederbrombach teilzunehmen. Der Entdeckertag fördert und fordert durch den Einsatz besonderer Lern- und Arbeitsformen an entsprechenden Themen und Aufgabenstellungen die mathematischen, sprachlichen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten der Kinder.

-          AG-Angebot im Bereich der Vollen Halbtagsschule und der GTS

Sowohl im Bereich der Vollen Halbtagsschule als auch im Bereich der GTS haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aus einem großen AG-Angebot (z.B. AG Programmieren mit Lego-Wedo, AG Arbeit mit dem Laptop, AG Tanz, AG Chor, AG Filzen) auszuwählen. Auf diese Weise können die besonderen Begabungen der Kinder adäquat gefördert werden.

Im Bereich der Vollen Halbtagsschule können die Kinder der 3. und 4. Klassen freitags in der Zeit von 12.00-12.50 Uhr aus ca. einem Dutzend AG’s auswählen. Diese Arbeitsgemeinschaften umfassen sowohl den sportlichen als auch den musisch-künstlerischen Bereich, aber auch der Bereich „Neue Medien“ ist eingebunden. Im Bereich der GTS können die Kinder der 3. und 4. Schuljahre zweimal pro Woche aus einem breit gefächerten AG-Angebot auswählen.

 

Kooperation

 

Kooperation innerhalb der Schule

 

An unserer Schule arbeiten alle Lehrkräfte, die Kinder einer Klasse unterrichten, eng zusammen. In formellen und informellen Treffen stimmen sie den Unterricht untereinander ab. Darüber hinaus bilden die Lehrkräfte, die gemeinsam auf einer Klassenstufe unterrichten, Teams, die den Unterricht für die Klassenstufe für ein gewisses Zeitfenster gemeinsam planen und abstimmen.

 

Außerschulische Kooperation

Die GS Birkenfeld arbeitet im Teilbereich „Förderung von Kinder mit besonderen Begabungen"  mit der Entdeckertagsschule in Niederbrombach zusammen. 

Eine Kooperation in diesem Bereich existiert ebenfalls mit den weiterführenden Schulen an unserem Schulstandort zusammen. Projekte sind zum Beispiel die „Lesescouts“ und „Forschen im Netz und im Labor“. Mit den umliegenden Kindertagesstätten werden im Wechsel einmal jährlich Experimentiertage bzw. eine Sportwoche durchgeführt.

 

Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand

 Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Kinder einer Klasse sowohl im Rahmen der inneren als auch im Rahmen der äußeren Differenzierung in Form des Drehtürmodell stets am gemeinsamen Gegenstand arbeiten, aber auf unterschiedlichem Niveau.

Es liegt in der Natur der Sache, dass das „Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand beim Entdeckertag seine Grenze findet, während es beim Angebot von Arbeitsgemeinschaften schlichtweg weder möglich noch intendiert ist.

 

Diagnostik und individuelle Förderplanung

 Individuelle Förderpläne stellen die Grundlage der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen dar. Dabei werden die Förderpläne für Kinder mit besonderen Begabungen im Rahmen der inneren Differenzierung von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern erstellt, die Förderpläne im Rahmen der äußeren Differenzierung von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern.

Im Förderplan werden u.a. festgelegt,

               - die Förderziele

               - die Inhalte, mit deren Hilfe die Förderziele erreicht werden sollen sowie

               - die Verantwortlichkeiten.

Kinder und Eltern werden in die Erstellung der Förderpläne mit eingebunden, innerhalb festgelegter zeitlicher Abstände wird das Erreichen der Ziele überprüft.

Basis für die Erhebung der Förderpläne ist eine gründliche Diagnose. Diese stellt sich für die o.g. Bereiche wie folgt dar:

Innere Differenzierung:

Sie basieren auf Lernstandserhebungen und Noten.

Äußere Differenzierung:

Grundlage für die Einteilung in die Differenzierungsgruppen beim Drehtürmodell sind die       Zeugnisnoten. Kinder im Notenbereich von sehr gut bis gut nehmen an der Differenzierung nach oben teil, Kinder im schwachen vierer bzw. fünfer Bereich an der Differenzierung nach unten.

 Die Kinder, die an der Schnelllerner-AG teilnehmen, werden ebenfalls aufgrund ihres Leistungsvermögens von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern empfohlen.

Die Kinder, die am Entdeckertag teilnehmen wollen, müssen sich einem komplexen Auswahlverfahren stellen, das in dem Schreiben des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP „Frühe Förderung hochbegabter Kinder im Elementar- und Primarbereich“ beschrieben ist.

Die oben angesprochenen Arbeitsgemeinschaften im Bereich der Vollen Halbtagsschule bzw. im GTS-Bereich können von Kindern frei gewählt werden.

 

Nutzung neuer Medien

 Smartboard und Computer, die in den meisten Klassen zur Verfügung stehen, erleichtern Planung, Organisation und Durchführung differenzierenden und offenen Unterrichts.

Folgende Softwareprogramme stehen zur Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen auf dem schulinternen Netzwerk MNS+ u.a. zur Verfügung:

- Antolin

- Zahlenzorro

- Lernwerkstatt Mathematik

- Lernwerkstatt Deutsch

- Lernwerkstatt Sachunterricht

- Lernwerkstatt Englisch

- Elfe

 

Zuständigkeiten und Ansprechpartner

Die Zuständigkeit im Bereich „Innere Differenzierung“ liegt bei den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Die Zuständigkeit im Bereich „Äußere Differenzierung“ liegt sowohl bei der Klassenleitung als auch bei den zuständigen Fachlehrerinnen und Fachlehrern. Die Zuständigkeit im Bereich „Entdeckertagsschule“ liegt sowohl in den Händen der Klassenleitung an der Grundschule Birkenfeld, der Eltern als auch des Schulleiters der Entdeckertagsschule in Niederbrombach.

Soziale Inklusion

Neben der Vermittlung kulturtechnischer und fachlicher Grundkompetenzen messen wir an der GS Birkenfeld der Vermittlung sozialer Kompetenzen besondere Bedeutung bei. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Frustrationstoleranz und Kommunikationstraining sollen in allen Kindern grundgelegt werden.

Aus diesem Grund haben wir im Schuljahr 2014/15 einen Pädagogischen Tag zum Thema „Soziale Inklusion“ organisiert. Die in diesem Rahmen gelegten Grundlagen sollen im Verlaufe dieses und des nächsten Schuljahres Schritt für Schritt ausgearbeitet werden. Aktuell lässt sich zum Stand der Dinge folgendes sagen:

 

Differenzierung

Förderung im Klassenverband

Es ist allen Lehrkräften unserer Schule ein besonderes Anliegen, das Zusammen-gehörigkeitsgefühl der Schülerinnen und Schüler untereinander sowohl im Klassenverband als auch im Schulverband zu stärken.

Dies geschieht durch vielfältige Maßnahmen:

-  gemeinsame Aktionen wie Wandertage, Unterrichtsgänge, Fahrten ins Theater, Schullandheimaufenthalte, Back- und Basteltage, gemeinsames Frühstück, Theater-, Musik-, Gesangsaufführungen, Adventsfeiern u.v.a.m..

-  Neue Kinder werden im Rahmen einer kleinen Feier in die Klassengemeinschaft aufgenommen.

-  Schulfeste, Schulgottesdienste, Schuladventsfeiern u.v.a.m. tragen dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler (und Eltern) unserer Schule sich als große Gemeinschaft ansehen.

Aber auch die folgenden Maßnahmen tragen zum Erreichen der o.g. Ziele bei:

-  Programm Ich-Du-Wir: Das Programm bietet eine Vielzahl von Spielen und Aktionen, um das Selbstbewusstsein des Einzelnen, die Teamfähigkeit aber auch die Bindung innerhalb der Klasse systematisch zu verbessern. Das Programm wird vom 1. bis zum 4. Schuljahr in den Regelunterricht integriert.

-  Klasse 2000: Alle Klassen unserer Schule nehmen am Projekt „Klasse 2000“ teil. Ein wichtiges Standbein des Projektes, das sowohl von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern als auch von externen Fachkräften durchgeführt wird, ist die Grundlegung sozialer Kompetenzen.

-  Herzenskreis, feste Rituale und Klassenregeln, Übernahme von Aufgaben für die Klasse (Blumendienst, Austeildienst…), Patenschaften innerhalb der Klasse (Tandemlernen, starke Schülerinnen und Schüler unterstützen schwache Schülerinnen und Schüler beim Lesen z.B. durch das Vorlesen von Texten oder das Aufschreiben von Ideen).

-  Verstärkerpläne: Viele Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer versuchen über Verstärkerpläne zu erreichen, dass sozial unangemessenes Verhalten abgebaut und sozial angemessenes Verhalten verstärkt und belohnt wird.

-  Indem Schülerinnen und Schüler Aufgaben wie Hofdienst und Aufsicht im Schulgebäude während der Pausen übertragen werden, gelingt es, in den Kindern ein Verantwortungsgefühl für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie für das Schulhaus und das Schulgelände grundzulegen.

-  In enger Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten wurde ein Schulvertrag erstellt und in der Gesamtkonferenz verabschiedet. Dadurch sind die wichtigsten Regeln der Grundschule Birkenfeld für alle transparent. Durch die Unterschrift der Kinder, Eltern, Klassen- und Schulleitung wird der Vertrag für alle verbindlich.

-  Um die Kinder für ihre Lernumgebung zu sensibilisieren, werden wir noch in diesem Schuljahr das Projekt „Schönstes Klassenzimmer“ ins Leben rufen. Dadurch sollen die Kinder lernen, Verantwortung für ihren Arbeitsbereich zu übernehmen. Natürlich wird das „Schönste Klassenzimmer“ auch prämiert.

-  Zu Beginn der Unterrichtsstunde wird durch ein in allen Klassen eingeführtes Ritual die Aufmerksamkeit der Kinder fokussiert. Dies erhöht die effektive Unterrichtszeit und unterstützt den Konfliktlösungsprozess innerhalb der Klasse.

 

 Förderung außerhalb des Klassenverbandes

Trotz vielfältiger Maßnahmen, um die Klassen- und Schulgemeinschaft zu stärken, müssen die sozialen Kompetenzen einzelner Kinder auch in der Kleingruppe gefördert werden:

-          Familienorientierte Schülerhilfe

Eine der zahlreichen Aufgaben der Familienorientierten Schülerhilfe ist das soziale Kompetenztraining in Einzel- oder Kleingruppenarbeit.

-          Mediation

Seit dem Schuljahr 2015/16 lassen sich 2 Kolleginnen unserer Schule zu Mediatoren ausbilden. Im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden 2 Mediationsstunden pro Woche arbeiten sie Konflikte auf, aber sie können  auch präventiv tätig werden oder soziales Kompetenztraining im Rahmen von Kleingruppen anbieten.

-          Klassenpatenschaften

Es hat sich inzwischen bewährt, dass im Rahmen von Klassenpatenschaften Viertklässlerinnen und Viertklässler die Patenschaft für die Schulneulinge im 1. Schuljahr übernehmen. Die „Großen“ stehen den „Kleinen“ als Berater und Helfer v.a. in den Pausen zur Seite, das Gemeinschaftsgefühl wird durch gemeinschaftliche Aktionen (z.B. Vorlesen, gemeinsames Frühstück) gestärkt.

 

Kooperation

Kooperation innerhalb der Schule

 Um die o.g. Ziele zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch aller am Schulleben Beteiligter notwendig: Klassenleitung, Fach- und Förderschullehrerinnen und -lehrer, den Pädagogischen Fachkräften, der Schulleitung, dem Schulpersonal sowie der Familienorientierten Schülerhilfe.

 

Kooperation außerhalb der Schule

Unabdingbar ist auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern, aber auch mit den außerschulischen Fachkräften wie Ärzten, Therapeuten, Familien- und Integrationshelfern und dem Schulpsychologischen Dienst.

 

Diagnostik und individuelle Förderplanung

Es liegt in der Natur der Sache, dass vor allem die Diagnostik und Förderplanung  in den Händen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer liegen, die ja täglich mit den Kindern eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Im Grunde aber kann soziale Inklusion nur gelingen, wenn alle an Schule Beteiligten sich gleichermaßen um die Grundlegung sozialen Verhaltens in den Kindern bemühen. In besonders schwierigen Fällen übernehmen unsere außerschulischen Kooperationspartner (Kinder- und Jugendpsychologie Idar-Oberstein,…), mit denen wir eng zusammenarbeiten, diese Aufagbe.

 

Zuständigkeiten und Ansprechpartner

Die Zuständigkeiten im Bereich der sozial-emotionalen Inklusion liegen in der inneren Differenzierung bei der Klassenlehrerin und dem Klassenlehrer, sowie allen beteiligten Fachlehrerinnen und Fachlehrern sowie der Schulleitung. Die äußere Differenzierung liegt bei den entsprechenden Kooperationspartnern. Ansprechpartner an unserer Schule sind die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die im Einzelfall an weitere Fachkräfte vermitteln.

Schlusswort

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass die Schaffung inklusiver Strukturen an unserer Schule immer prozesshaften Charakter haben wird und nie endgültig abgeschlossen sein kann.

 

Es ist eine große Herausfordung, der wir uns stellen.